Vorträge & Workshops

Natur verstehen & Gärten neu denken

Vorträge und Workshops zu naturnaher Gartengestaltung, Pflanzkonzepten und lebendigen Freiräumen. Für alle, die Gärten verstehen und bewusst gestalten möchten.

Wissen, das in die Tiefe geht

Naturnahe Gärten entstehen nicht zufällig.
Sie basieren auf einem Verständnis für Zusammenhänge, für Prozesse und für das, was einen Ort langfristig trägt.

In meinen Vorträgen vermittle ich genau dieses Wissen … ruhig, fundiert und immer mit Blick auf die praktische Umsetzung.

Für Einsteiger ebenso wie für Fachpublikum, für private Gärten ebenso wie für öffentliche Räume.

Zusammenarbeit

Der Weg zum passenden Vortrag

01 | Thema wählen

Wähle ein passendes Thema aus den bestehenden Vorträgen oder kombiniere Inhalte je nach Kontext und Zielsetzung.

02 | Anfrage stellen

Sende eine unverbindliche Anfrage mit ersten Informationen zum geplanten Rahmen - z. B. Ort, Format und Zielgruppe.

03 | Details abstimmen

Im nächsten Schritt werden Inhalte, Ablauf und organisatorische Rahmenbedingungen gemeinsam abgestimmt - individuell und passend zum jeweiligen Projekt.

Formate & Möglichkeiten

Formate, die sich anpassen

Alle Themen können flexibel umgesetzt werden …

• als Vortrag oder Workshop
online oder vor Ort*
• individuell angepasst an Kontext und Zielsetzung

In der Workshop-Variante werden Inhalte durch Übungen, Austausch und praktische Anwendung vertieft.

*Vor Ort im Umkreis von etwa 70 km rund um Neustadt an der Weinstraße oder bundesweit online.

Vortragsthemen

Drei Themenbereiche als Grundlage

Die Vorträge sind in drei Themenbereiche gegliedert und können einzeln gebucht oder miteinander kombiniert werden.

01 | Grundlagen

Einstieg, Verständnis, Orientierung

Einführung in eine biodiversitätsfördernde und klimagerechte Gartengestaltung

Was ist ein Naturgarten und wie lässt er sich im eigenen Garten umsetzen?

Der Vortrag bietet eine verständliche und praxisnahe Einführung in die Grundlagen naturnaher Gartengestaltung.

Ein Naturgarten ist kein ungepflegtes Chaos, sondern ein bewusst gestalteter Lebensraum, der sich an natürlichen Vorbildern orientiert und gezielt zur Förderung der Biodiversität beiträgt. Gleichzeitig entsteht ein Garten, der klimaangepasst, ressourcenschonend und nachhaltig funktioniert.

Im Fokus stehen unter anderem:

  • heimische Pflanzen und ihre Bedeutung
  • standortgerechte Planung
  • natürliche Dynamiken im Garten
  • bewusster Umgang mit Ressourcen

Darüber hinaus wird gezeigt, wie sich mit einfachen Maßnahmen vielfältige Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere schaffen lassen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den drei Grundpfeilern der Biodiversität, Artenvielfalt, Strukturvielfalt und genetischer Vielfalt, und darauf, wie diese konkret im eigenen Garten gefördert werden können.

Natürliche Strukturen für mehr Vielfalt

Naturgärten leben von Strukturen, die Lebensräume schaffen und gezielt fördern.

Klassische Gestaltungselemente wie Sichtachsen und Gartenräume werden mit naturnaher Planung verbunden.
So entsteht ein Ansatz, der Gestaltung und Ökologie zusammenführt.

Zentrale Elemente sind:

  • Wasserflächen und Feuchtbereiche
  • Totholz als Lebensraum
  • Trockenmauern und steinige Strukturen
  • vertikale Elemente für zusätzliche Vielfalt


Durch ihre Kombination entstehen Gärten, die sowohl ökologisch wirksam sind als auch Ruhe und Atmosphäre bieten.

Der Vortrag vermittelt die wichtigsten Prinzipien und zeigt, wie sich naturnahe Gärten klar und umsetzbar entwickeln lassen.

Naturgärten als Brücke zwischen Ökologie und Gestaltung

Naturnahe Gärten gewinnen angesichts von Klimawandel und Artensterben zunehmend an Bedeutung.
Sie verbinden ästhetische Gestaltung mit einem aktiven Beitrag zur Biodiversität und zur Entwicklung klimaresilienter Lebensräume.

Der Vortrag zeigt, wie daraus zukunftsfähige Grünräume entstehen.

Im Fokus stehen:

  • Artenrückgang und Verlust von Lebensräumen
  • Auswirkungen des Klimawandels auf Gärten
  • Ansätze für eine nachhaltige und widerstandsfähige Gestaltung

 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf:

  • heimischen Wildpflanzen und regionalem Saatgut
  • Förderung von genetischer Vielfalt
  • strukturreichen Lebensräumen
  • biodiversitätsfördernder Pflege


Ergänzend wird gezeigt, wie daraus stabile und langfristig funktionierende Ökosysteme entstehen.

Ein Praxisbeispiel (Haus der Artenvielfalt) aus Neustadt an der Weinstraße macht den Weg von der Planung bis zur Umsetzung nachvollziehbar.

02 | Gestaltung & Pflanzkonzepte

Planung, Gestaltung, Pflanzenwissen

Zukunftsfähige Gärten gestalten

Nachhaltige Pflanzplanung ist die Grundlage für artenreiche, klimaresiliente und langlebige Gärten. Sie verbindet Gestaltung mit ökologischer Verantwortung und schafft lebendige, funktionierende Lebensräume.

Im Fokus stehen:

  • standortgerechte Pflanzkonzepte
  • Förderung von Biodiversität
  • ressourcenschonender Einsatz von Pflanzen
  • geringer Pflegeaufwand durch durchdachte Planung


Ein zentraler Aspekt ist die Auswahl von Pflanzen nach ihrer ökologischen Funktion und ihrem Zusammenspiel im Lebensraum.

Vermittelt werden unter anderem:

  • Analyse von Standort und Rahmenbedingungen
  • Kombination von Gehölzen, Stauden und Ansaaten
  • Einbeziehen natürlicher Dynamiken
  • Pflege als Bestandteil der Planung

 

Der Vortrag zeigt, wie Pflanzungen entstehen, die ästhetisch, widerstandsfähig und nachhaltig funktionieren.

Vielfalt und Gestaltungsmöglichkeiten für lichtarme Standorte

Schattige Gartenbereiche werden oft unterschätzt, bieten jedoch ein großes gestalterisches und ökologisches Potenzial.
Mit der richtigen Pflanzenauswahl entstehen auch im Schatten lebendige und stimmungsvolle Gartenräume.

Der Vortrag zeigt, wie sich unterschiedliche Schattenlagen gezielt nutzen lassen:

  • vom lichten Gehölzrand
  • bis zum tiefen Gebäudeschatten

Im Fokus stehen:

  • standortgerechte, robuste Pflanzen
  • bevorzugt heimische Arten
  • Pflanzungen mit Struktur und ökologischer Funktion


Ergänzend werden Gestaltungselemente vorgestellt, die diese Bereiche stärken und ihre Biodiversität fördern.

So entstehen Schattenbeete, die sowohl Lebensraum bieten als auch eine ruhige, atmosphärische Wirkung entfalten.

Blühende Lebensräume gestalten

Blumenzwiebeln erweitern den Naturgarten um eine frühe Blüte und schaffen ein wichtiges Nahrungsangebot für Insekten.

Neben klassischen Arten bieten Geophyten eine große gestalterische Vielfalt.

Ihre Wirkung entfalten sie vor allem im Frühjahr und mit Arten wie Zierlauch auch im Sommer.

Besonders Wildarten überzeugen durch ihre Dynamik:

  • selbstständige Vermehrung
  • dauerhafte Etablierung
  • geringer Pflegeaufwand

     

Im Fokus stehen:

  • geeignete Geophyten für den Naturgarten
  • ihr Beitrag zur Biodiversität
  • standortgerechte Auswahl und Verwendung
  • Gestaltung im Beet und in der Wiese

 

Der Vortrag zeigt, wie sich Pflanzungen entwickeln, die früh im Jahr beginnen zu blühen und langfristig funktionieren.

03 | Spezialisierung & Räume

Anwendung auf konkrete Kontexte

Räume, Strukturen und Proportionen

Ein gelungener Garten entsteht durch ein durchdachtes gestalterisches Konzept, nicht allein durch die Auswahl von Pflanzen.
Räume, Blickbeziehungen und Materialien bestimmen, wie ein Garten wahrgenommen wird.

Der Vortrag vermittelt die Grundlagen der Gartengestaltung und zeigt, wie sich harmonische und funktionale Gartenräume entwickeln lassen.

Im Fokus stehen:

  • Gliederung von Flächen und Räumen
  • Zusammenspiel von Offenheit und Geborgenheit
  • Wirkung von Strukturen und Materialien
  • Bedeutung von Proportionen und Maßstäben


Es wird gezeigt, wie Gestaltung Orientierung schafft und den Garten als zusammenhängenden Raum erfahrbar macht.

Gleichzeitig bilden diese Prinzipien die Grundlage für naturnahe Gärten, in denen vielfältige und ökologisch wertvolle Lebensräume entstehen.

Naturnahe Schulhöfe, Kitas und Spielräume gestalten

Naturerlebnisräume ermöglichen Kindern unmittelbare Naturerfahrungen im Alltag von Schule, Kita und öffentlichem Raum.
Sie fördern Biodiversität, Bewegung, Wahrnehmung und Umweltbewusstsein.

Der Vortrag zeigt, wie aus versiegelten Flächen lebendige und naturnahe Erlebnisräume entstehen.

Im Fokus stehen:

  • Wildpflanzenflächen und Gehölze
  • offene Bodenbereiche
  • Wasser- und Spielelemente


Diese Strukturen verbinden ökologische Qualität mit einem hohen pädagogischen Mehrwert.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Planung und Umsetzung:

  • Verbindung von Nutzung und Ökologie
  • Sicherheit, Pflege und Akzeptanz
  • Entwicklung robuster und wandelbarer Flächen


Praxisbeispiele zeigen, wie Beteiligungsprozesse, etwa das Dillinger Modell, erfolgreich integriert werden können.
So entstehen Räume, die langfristig funktionieren und Identität schaffen.

Naturnahes öffentliches Grün – warum jeder Quadratmeter zählt

Öffentliche Grünflächen sind zentral für Biodiversität, Klimaanpassung und Lebensqualität.
Jeder naturnah gestaltete Bereich kann Teil eines ökologischen Netzwerks werden und neue Lebensräume schaffen.

Der Vortrag zeigt, wie öffentliche Flächen zu artenreichen und zukunftsfähigen Grünräumen entwickelt werden.

Im Fokus stehen:

  • Artenrückgang und Insektensterben
  • Auswirkungen von Klimawandel und Flächenversiegelung
  • Potenziale kommunaler Grünflächen

 

Vermittelt werden die Grundlagen biodiversitätsfördernder Gestaltung:

  • heimische Pflanzen
  • Entwicklung von Wiesen, Säumen und Gehölzstrukturen
  • Gestaltung von Blühflächen und Lebensräumen


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung:

  • Einsatz von zertifiziertem Wildpflanzensaatgut
  • Bodenvorbereitung und Ansaat
  • Pflege als gezielte Steuerung von Entwicklung


Abschließend werden Herausforderungen im kommunalen Kontext eingeordnet, etwa Kosten, Pflegeaufwand und Akzeptanz, und Lösungsansätze aufgezeigt.

«Gestaltung bedeutet nicht, Natur zu formen, sondern Bedingungen zu schaffen, in denen sie sich entfalten kann.»

Dipl.-Ing. Caroline Probst​

Die Referentin hinter den Vorträgen

Meine Arbeit beginnt nicht bei der Gestaltung, sondern beim Verstehen von Orten.

Ich plane naturnahe Gärten und Freiräume mit dem Anspruch, funktionierende und langfristig stabile Lebensräume zu entwickeln.
Dabei geht es nicht um einen bestimmten Stil, sondern um Systeme, die sich aus ihrem Standort heraus entwickeln.

Die Vorträge entstehen aus dieser Praxis.
Sie greifen Themen auf, die in der Planung immer wieder relevant werden … und übersetzen sie in nachvollziehbare Zusammenhänge und konkrete Ansätze.

Ich arbeite mit unterschiedlichen Maßstäben … von privaten Gärten bis zu öffentlichen und betrieblichen Flächen.
Viele Projekte entstehen im Austausch mit anderen Beteiligten und unter realen Bedingungen, die Planung und Umsetzung gleichermaßen prägen.

Fachlich bin ich über den Naturgarten e. V. sowie regionale Netzwerke wie Pollichia und den NABU vernetzt.
Als Vorstandsmitglied im Naturgarten e. V. begleite ich die Entwicklung naturnaher Gestaltung auch über einzelne Projekte hinaus.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu Vorträgen & Workshops

Die Veranstaltungen können sowohl online als auch vor Ort stattfinden.
Vor-Ort-Termine sind im Umkreis von etwa 70 km rund um Neustadt an der Weinstraße möglich.

Ein Vortrag vermittelt Inhalte kompakt und strukturiert.
Im Workshop werden die Themen vertieft und durch Übungen, Austausch und konkrete Fragestellungen ergänzt.

Die Dauer wird individuell abgestimmt.
Möglich sind kompakte Vorträge, halbtägige oder ganztägige Formate sowie mehrteilige Reihen.

Ja, Inhalte und Schwerpunkte werden auf den jeweiligen Kontext abgestimmt.
Auch Kombinationen aus mehreren Themenbereichen sind möglich.

Die Vorträge richten sich an unterschiedliche Kontexte, unter anderem:

  • Kommunen und öffentliche Auftraggeber
  • Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kitas
  • Planerische und gestalterische Berufe
  • private Initiativen und engagierte Einzelpersonen

Eine kurze Nachricht mit ersten Informationen genügt.
Im nächsten Schritt werden Inhalte, Format und organisatorische Details gemeinsam abgestimmt.

Das hängt vom Umfang und Termin ab.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, frühzeitig anzufragen, insbesondere bei Vor-Ort-Terminen.

Die Kosten variieren je nach Thema, Umfang und Format.
Ein individuelles Angebot wird auf Basis der Anfrage erstellt.

Natur verstehen & Gärten neu denken

Passendes Format anfragen

Die Inhalte werden individuell auf den jeweiligen Kontext abgestimmt.

Im Austausch entsteht ein Vortrag oder Workshop, der thematisch und organisatorisch stimmig eingebunden ist.